Mittwoch, 9. Mai 2012
Frankenjura
Ein längst überfälliger Beitrag zum Ausflug von Tom, Norbi und mir in die Fränkische Schweiz.
Zur Lokalität an sich werde ich nicht allzuviele Worte verlieren müssen, jeder weiß: Löcher, weite Züge und athletische Kletterei stehen auf dem Programm. Für uns hieß das: jeden Tag klettern bis zum Umfallen, dann leben wie die Könige im Quartier. Diesmal gabs nämlich, für Klettertrips eigentlich unüblich, Pension und jeden Tag Wirtshaus. Bei den Bierpreisen macht das aber direkt Freude. Und Kochen können sie auch die Franken: Schäufele, das sind ungefähr 70dag Schweinfleisch mit Knödel und Sauerkraut (siehe Bild) ist eine lokale Spezialität und die musst natürlich probiert werden. Beim Klettern war diesmal Classics niederreissen am Stundenplan. Klingende Namen wie Fight Gravity, Goldenes Dachl, Power of Love, Stadltenne, Dampfhammer, uvm. wollen doch zumindest einmal im Leben erklommen werden. An alle daheim- bzw. woandersgebliebenen: Ein gemütliches verlängertes Wochenende im Frankenjura kann nur empfohlen werden.
Dienstag, 1. Mai 2012
Zurück in den Alpen
Wenn Urlaub und gutes Wetter zusammenfallen, dann sollte man die Zeit gut nützen. Wir haben das mit zwei Exkursionen in die Berge getan.
Donnerstag früh wählten wir die gemütliche Aufstiegsvariante mit der Südwandbahn auf den Dachsteingletscher. Bald darauf fanden wir uns bei top Aussicht auf dem Gipfel wieder. Die geplante Abfahrtsroute ließ uns noch etwas zappeln: wer kann denn schon wissen, daß das Schild "Stollen gesperrt" nicht "Stollen zugesperrt" bedeutet? Nur gut, daß uns ein freundlicher Schifahrer während des Anstiegs am Klettersteig des Koppenkarsteins, doch noch die wahre Bedeutung des Schilds wissen ließ. Also Schi runter, abfahren, Schi wieder rauf, Leiter hoch und durch den Stollen zum Edelgrieskar. Tolle Abfahrt - wahrscheinlich noch besser, wenn man früher dran ist. Der Dachstein kann schon was!
Dieser Kamerad war recht erschöpft: "I ko eicha Foto scho mochn, oba nur von wo I grod sitz" - und da blieb er auch...
Und weil man sich im Frühling aussuchen kann, ob man in den Winter
oder Sommer will, packten wir am Samstag die Kletterschuhe aus. Nachedem
wir vom Dachstein aus die Trisselwand bewunderten, wollten wir nun den
Dachstein von dort aus sehen. Die Tour ist ja schon fast allen bekannt -
und das aus gutem Grund. Super schöne Kletterei!
Berni in der letzten Seillänge. Kurz darauf rief er überrascht herunter: "Da Berg is aus!"
Zwischendurch wurde noch gesiedelt, geweißelt, geputzt und geblödelt.
Christoph als Mischung aus Stehlampe und Mönch...
Donnerstag, 12. April 2012
Boulder Kurzausflug
Ein kurzer Bericht über einen Kurztrip in unser schönes Nachbarland Tschechien, das mit ungeahnten Boulderfreuden aufwarten kann. Quintessenz: Griffe/Tritte gibts ned viel, aber die vorhandenen sind dafür scharf wie Schleifpapier in 5er Körnung. Eine Empfehlung für Nachahmer: Elefantenhornhaut und Reibungskletterschuhe dringend erforderlich.

Montag, 9. April 2012
The Monkey Face
Eigentlich ist es ja schon zu weit weg, aber dann doch wieder nicht. Kalt ist es auch noch, das lässt sich aber auch durchstehen. Ist ja schließlich das erste Kletterwochenende des Jahres. Am Ende hat sich die Reise zu den Smith Rocks aber doch gelohnt. Ein paar Tage wirklich nur draußen zu sein und mit netten Kollegen die Abende zu verbringen, ist schließlich immer schön.
Zum Highlight des Trips wurde die Besteigung des Monkey Face. Ein formschöner Turm, der angeblich einem Affenkopf ähnelt. Und da dieser Kopf auf allen Seiten überhängt, kommt am Schluss schonmal einiges an Ausgesetztheit dazu: man steigt aus einer Höhle direkt in die überhängende Wand raus und hat plötzlich nichts als Luft unter den Sohlen. Leider wurde unser Vorschlag, in der ersten Seillänge eine Zeitnehmung zu installieren, die eine bestimmte Durchgangszeit zum Weiterklettern erfordert, nicht angenommen, so wurde die Begehung zeitaufwändig und vom kalten Wind geprägt. Der Abstieg wartet noch mit 50 Meter freihängder Abseilerei auf - wilde Sache, sag ich nur.
Zum Highlight des Trips wurde die Besteigung des Monkey Face. Ein formschöner Turm, der angeblich einem Affenkopf ähnelt. Und da dieser Kopf auf allen Seiten überhängt, kommt am Schluss schonmal einiges an Ausgesetztheit dazu: man steigt aus einer Höhle direkt in die überhängende Wand raus und hat plötzlich nichts als Luft unter den Sohlen. Leider wurde unser Vorschlag, in der ersten Seillänge eine Zeitnehmung zu installieren, die eine bestimmte Durchgangszeit zum Weiterklettern erfordert, nicht angenommen, so wurde die Begehung zeitaufwändig und vom kalten Wind geprägt. Der Abstieg wartet noch mit 50 Meter freihängder Abseilerei auf - wilde Sache, sag ich nur.
Mittwoch, 4. April 2012
Venga venga!
Es ist 15 Uhr und wir sitzen vorm PC statt unter den Felsen - eine seltene Situation. Doch das schlechte Wetter (zumindest für spanische Verhältnisse) und die vollkommene Ausgelaugtheit trieben uns dazu, sogar mal 2 Ruhetage als Regeneration für Geist und Körper einzulegen.
Die ersten beiden Wochen unseres Trips verbrachten wir in Albarracin. Die unzähligen Sandsteinboulder mit ihren Dächern und runden Ausstiegen erfüllten unsere Erwartungen voll und ganz und wir konnten einige Probleme abkassieren.

Der Schnee trieb uns weiter nach Cuenca, wo wir nach langer Zeit wieder einmal das Seil auspackten und unsere Ausdauer testeten. Nicht nur die Touren, sondern auch die Landschaft und die Altstadt Cuenca gefielen uns ausgezeichnet. Gesellschaft leisteten uns 2 Kanadier, in denen wir fast unser Spiegelbild fanden - wohnen im Bus, klettern und leben nach dem Low-Budget-Prinzip. 
Die Osterzeit verbringen wir nun in den Gebieten rund um Lleida. Sommerlichen Bouldertagen in El Cogul folgt nun wieder eine Seilkletter-Session in beeindruckender Landschaft.
Das restliche Tagesprogramm für heute: den Spaniern beim Kaffeetschln zuschauen, Internet surfen, lesen, ins Hallenbad gehen und Sangria trinken (70 Cent im Tetrapack :) ).
Hasta luego!
Die ersten beiden Wochen unseres Trips verbrachten wir in Albarracin. Die unzähligen Sandsteinboulder mit ihren Dächern und runden Ausstiegen erfüllten unsere Erwartungen voll und ganz und wir konnten einige Probleme abkassieren.
Das restliche Tagesprogramm für heute: den Spaniern beim Kaffeetschln zuschauen, Internet surfen, lesen, ins Hallenbad gehen und Sangria trinken (70 Cent im Tetrapack :) ).
Hasta luego!
Donnerstag, 29. März 2012
Noch einmal Skitour
Samstag, 17. März 2012
Frühlingszeit ist Firnzeit!
Nach längerer Post-Sendepause gibts wieder mal News von der Heimatfront. Dem gemeinen Kletterer liegt es derzeit sicher näher das wunderschöne Wetter zu nutzen, um nach der langen Winterpause wieder einmal den Felsen unter Fingern und Zehen zu spüren. Für Berni, Andi, Chris und mich galt es aber die ausgesprochen günstigen Firnbedingungen zu nützen und noch ein Paar letzte Schwünge auf Skiern in den Schnee zu Pflügen. Nach einem alpinen start gings von Annaberg über die Stuhlalm und weite Zahring in die Mandlscharte. Oben angekommen hieß es erstmal abwarten und aufjausnen bis es auffirnt. Aber die Geduld wurde belohnt und in traumhaftem Butterfirn wurde die Abfahrt zum Vergnügen. Genug gesagt, Bilder sprechen ja bekanntlich mehr als Worte:




Sonntag, 26. Februar 2012
Ein guter Tag in Kärnten
Genauso hab ich mir das vorstellt - einfach wieder mal einen Tag in die Sonne fahren, Spass haben und bei perfekten Bedingungen den auftrainierten Strom von der Halle auf den Fels übertragen.
Kaum zu glauben dass es solche Tage wirklich gibt und auch nicht dass es gestern warm war und die Sonne schien.
Montag, 20. Februar 2012
Vom Fasching direkt in die Fastenzeit...
Es soll sie noch geben. Die Tage an denen es einfach nur herumzieht. Der Schnee seine beste Qualität verloren hat. Und man sich über den Fahrstil als Einheimischer rechtfertigen muss.
Aber gerade dann ist die Freude doppelt so groß. Wenn du hier stehst, direkt raus aus dem Alltagssumpf...
... besonders mit Blick auf das Tennegebirge wie hier am Schmittenstein. Wunderbar.
Leider war uns aufgrund der derzeigen Nebel-/Lawinen Lage bislang nur der Samstag vergönnt. Abgesehen von Boulderheim, Mannerschnitten und Kaffee schon trostlos. Vielleicht gehts morgen nochmal so fein...
... genau das wärs. Wär nicht das erste Mal, dass man sich den Samtag zurück wünscht.
_________________________________________________
Noch ein Update....
Dann kam der Dienstag. Wohl einer meiner schönsten Touren Tage in diesem Winter. Seppi und ich gingen aufs Konigsberghorn. Genau, auf diesem Horn gabs auch schon andere Erlebnisse.
Alles vergessen, war wohl doch eine sehr gute Entscheidung auch noch den Dienstag freizunehmen...
Geht super der Hang, mit Spur 4 und 5 haben wohl wir uns eingeschrieben ;-)
Fein. Dann ab auf die Autobahn.
Aber gerade dann ist die Freude doppelt so groß. Wenn du hier stehst, direkt raus aus dem Alltagssumpf...
... besonders mit Blick auf das Tennegebirge wie hier am Schmittenstein. Wunderbar.
Leider war uns aufgrund der derzeigen Nebel-/Lawinen Lage bislang nur der Samstag vergönnt. Abgesehen von Boulderheim, Mannerschnitten und Kaffee schon trostlos. Vielleicht gehts morgen nochmal so fein...
... genau das wärs. Wär nicht das erste Mal, dass man sich den Samtag zurück wünscht.
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Noch ein Update....
Dann kam der Dienstag. Wohl einer meiner schönsten Touren Tage in diesem Winter. Seppi und ich gingen aufs Konigsberghorn. Genau, auf diesem Horn gabs auch schon andere Erlebnisse.
Alles vergessen, war wohl doch eine sehr gute Entscheidung auch noch den Dienstag freizunehmen...
Geht super der Hang, mit Spur 4 und 5 haben wohl wir uns eingeschrieben ;-)
Fein. Dann ab auf die Autobahn.
Montag, 13. Februar 2012
Wochenende im Winter-Wonderland
Und schon wieder ist es vorbei, das Wochenende im Winter-Mondseeland.
Die Kälte trieb uns nicht nur weg von den Felsen und hinein ins Boulderkammerl, sondern auch hinaus in den Schnee und aufs Eis - ja, der Mondsee ist wirklich zugefroren!!
Spazierengehen am Eis, Schitour und Rodelvergnügen - so ein Programm macht die Rückkehr nach Graz ganz schön schwer.


Die Kälte trieb uns nicht nur weg von den Felsen und hinein ins Boulderkammerl, sondern auch hinaus in den Schnee und aufs Eis - ja, der Mondsee ist wirklich zugefroren!!
Spazierengehen am Eis, Schitour und Rodelvergnügen - so ein Programm macht die Rückkehr nach Graz ganz schön schwer.
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