Freitag, 24. Mai 2013

Espagna - Klettern und mehr

Report unserer Spanienexkursion: Primär - für die meisten unserer Gruppen (darunter 2 motionrockers unter insgesamt 6 Personen) - als Kletterreise mit 1 Woche und abschließender Barcelona-Erkundungstour gedacht. Für mich dann nachfolgend ein Spezialpacket, dass es bisher so noch nicht am Markt zu buchen gibt: Irgendwie mit Rad und Zug heimkehren - "irgendwie" wohlgemeint: Ich hatte keinen genauen Plan, welche Route ich nehmen werde.

Zum Klettern: Spanien, genauer gesagt die Region um Lleida Nord hat so viele Felsen, dass Leute wie Mr. Sharma und Co nun dort wohnen. Erwähnenswert finde ich das Klettergebiet Rodellar, wo wir 2 Tage verbrachten. Dies ist wunderschön gelegen und mit Felsen gesegnet, die das Kletterherz höherschlagen lassen. Touren aller Schwierigkeitsgrade! Wir waren weiters noch in St. Anna und in Collegats. Bouldern auch - nämlich im schönen Sevassona (1 Tag).

Start mit viel Gepäck
 
Spanien ist dzt. sehr grün
Das Gegenteil von Sitzstart in Sevassona
Rodellar - Sektor Camino
Rodellar - Sektor Dolphin
Barcelona
Tapas....Hmm
Hias beim Bouldern, Hanno beim Topostudium
 
Rad - besser Zugkarte 
Warum mehr Zug als geplant: Man erkennt's am Bild. Es hat auf 1.300m heruntergeschneit...und viel geregnet - leider. Das nagt an der Motivation, vor allem, wenn einem der Regen dauernd im Nacken hängt.
Richtung Perpignan....kalt wars, aber interessant

Nachdem mich die Kathi so super in St. Gallen aufgenommen hat (DANKE!! - da wieder waschlnass) habe ich endgültig beschlossen, mit einer Bilanz von 320 km und 5 Tagen Resiezeit heimzukehren. Aber die muss man auch mal radeln - ich bin zufrieden.

Montag, 6. Mai 2013

Norwegenreport Teil 5

Auch hier im Norden ist es nun, mit etwas Fantasie schon fast frühlingshaft. Erste Blümchen sprießen, es schneit aber trotztdem noch ab und zu. Regelmäßige Regengüsse erschweren leider das Klettern etwas, dank gefühlten 180km/h Wind, trocknet es dann aber auch halbwegs schnell wieder auf. Da Hell zwar nicht (mehr) zugefroren aber abgesoffen ist, gings nach kurzer Felseingewöhnungsphase zum Trad - und Sportklettern in die weitere Umgebung. Die Gebiete sind zwar nicht riesig, aber der Fels ist richtig cool zu klettern und landschaftllich auch ganz ok.





Sonntag, 14. April 2013

Norwegenreport, Teil 4

Es ist zwar schon ein alter Hut, aber in den Osterferien gings für mich nach Romsdalen und Sunnmøre. Dort gibts gscheite Fjorde (u.a. Geirangerfjord) und Zinken, die das Herz höher schlagen lassen. Da es für die Norweger Tradition ist zu Ostern "på tur" zu sein, waren wir nicht gerade allein, mit ein wenig suchen konnte man aber schon noch seine eigene Spur in den Schnee ziehen.
Leider wurde die Reisekasse durch weiteren Materialverschleiß etwas belastet (siehe Bild).

Mit gespiegeltem Mondsee im Hintergrund :-)

Eine letzte Skitour konnte ich dann doch noch machen - dank Leihski vom Guido. Es gab eine offene Rechung zu begleichen und es halt einfach schön.



Bleibt wohl nichts anderes übrig als auf Klettern umzusteigen - die erste Session in Hell wurde leider durch Regen vorzeitig beendet, der Fels ist aber schon wieder lässig nach so viel Schnee und Eis.

Montag, 8. April 2013

Motion on the top

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Motion-Rocker: Überwältigende 55 % starteten los, um den höchsten Gipfel Österreichs zu besteigen. Die Auswahl der Teilnehmer wurde mit viel Sorgfalt getroffen:
Injurymover scheint man auf den ersten Blick auf keiner Tour dabei haben zu wollen, doch kann sein großes Wissen über Verletzungen und deren Vermeidung äußerst hilfreich sein. Sicherheitshalber wurde auch gleich Injurymover´s Nurse eingepackt – man kann ja nie wissen. Wenn es in die Berge geht, ist ein Rockmover notwendig, da führt kein Weg dran vorbei. Und wenn es in die ganz großen Berge geht, sollte man sicherheitshalber nie ohne Hardmover unterwegs sein. Damit scheint das Team gut ausgerüstet zu sein – aber halt! Wer will denn so ernsthaft los starten? Ein Wochenende ganz ohne Spaß und Fröhlichkeit? Sicher nicht! Happymover und Funmover werden natürlich auch noch in den Bus gesetzt und los geht die Fahrt!
 
Der Aufstieg zur Stüdlhütte am Samstag war rasch geschafft und der gemütliche Hüttenabend verdient. Die Wolkendecke war uns gnädig und verzog sich im Lauf des Abends ins Tal, sodass wir erste Blicke auf das gewaltige Panorama werfen konnten.
 
 
Am nächsten Morgen starteten wir voll motiviert zur Gletscherquerung – Felsen, Bergspitzen und Schnee ohne Ende! Rockmover entschied sich dann, seine Passion für Felsen hintan zu stellen und stattdessen die perfekten Abfahrtsbedingungen auszunützen, bevor andere Schifahrer die Chance hatten, eine Spur zu ziehen.
 
 
Die 5 anderen Motion-Rocker mussten die Schi nun gegen Steigeisen tauschen und machten sich an den weiteren Anstieg. Dazu sei nur so viel gesagt: Es war weit und steil und weit und lang und weit. Doch irgendwann war auch die Passage zwischen Klein- und Großglockner geschafft (unglaublich, wie viele Leute auf einen so schmalen Grat passen!) und wir standen pünktlich zum Mittagessen auf dem Gipfel! Was für ein Triumph!
 
 
 
 
Verglichen zum Aufstieg, war der Abstieg ein Kinderspiel (jaja, im Nachhinein kann man groß reden…), ruckzuck ging es zurück zum Schidepot – so ein Glück, alle Schier waren noch da. Mit großem Grinsen genossen wir die ersten Schwünge über den Gletscher, doch der Spaß war schnell vorbei. Plötzlich standen wir in dichtem Nebel, Orientierung ade. Dank Karte, Kompass und vor allem Happy- und Injurymover fanden wir langsam und nach einigem Suchen doch noch ins Tal. Danke!!!
Ein super Wochenende, frei nach dem Motto: „Live your dream and share your passion!“

Dienstag, 26. März 2013

Königsberger Horn

Wir waren am Königsberger Horn. Heuer zum 1. Mal - recht spät für den super Hang. Schnee war noch gut zu fahren, unten schon stellenweise aper.


Montag, 25. März 2013

Norwegenreport Teil 3

Der Frühling will einfach nicht kommen, also was will man anderes machen als Wintersport. Die Eisqualität und -motivation sinkt langsam also was liegt näher als Skitourengehen. Powder ist zwar nach wie vor rar aber das Traumwetter entschädigt abermals.
Ein großes Hakerl konnte ich auf meine Norwegenmustseeliste setzen: es gab endlich mal Nordlichter!





Freitag, 22. März 2013

Dolomiti mal im Winter


Einen Gutschein im 4-Sterne Hotel in den Dolomiten? Ja, klar wollen wir den. Danke an Christophs Tante und Onkel!

Die erste Schitour ging auf der Durchfahrt auf die Mittagsscharte in der Geislergruppe. Schnee war gut, Sicht schlecht, die Zinken imposant!

Hinauf zur Mittagsscharte

Als wir in Welschnofen ankamen, hat es mal lustige 17 Stunden geschneit. Die geplanten Firntouren wurden von der Liste gestrichen. Mit 60 cm Neuschnee und 4er wußten wir nicht ganz was tun. Also Liftkarte kaufen. Mit dem vielen tollen Powder und Variantenmöglichkeiten konnten wir dann doch nicht defensiv bleiben, also hinein ins Vergnügen und gib ihm!! 



Bei Christophs fünften Sturz haben wir dann zu zählen aufgehört, denn sonst wäre der Rausch zu groß geworden.

da passt noch alles

Rückwärtsabfahrt?


schneebedeckt

...aber er hat immer noch Spaß

Sturzkasse wurde mit Speckknödelsuppe und Grappa in der Almhütte ausgelöst.


Prost!

Um die Haxen am nächsten Tag zu schonen entschieden wir uns für einen kleine Tour auf den Corno Bianco, das Weißhorn.

perfekte Grundhaltung

Am Heimweg wollten wir uns noch eine altbekannte Klettergegend ansehen und gingen zum Sas Pordoi. 

Sas Pordoi rechts wurde bereits durchstiegen

Dienstag, 12. März 2013

Isklatring i Norge

Nach erfolgreichem Schnelltraining konnten wir uns nun in das Land der Trolle und des Eises wagen.
Anfangs war der Eisbericht noch etwas bedenklich, da es in Trondheim regnete. Aber wir fanden noch genug kalte Täler und kletterten in Drivdal, Vinstradal und Eikesdal.
Wir starteten gleich voll durch mit dem Kongsvollfossen, diesmal mit unterem Teil und dadurch um einiges länger. Leider hat er auch diesmal wieder ein Opfer gefordert...

Christoph im unteren Teil vom Kongsvollfossen
Unsere Fotografin ist auch geklettert

Nach einem sonnigem Sightseeingruhetag in Trondheim gings wieder zum Eis. Bei Sonnenschein und perfektem Eis war das klettern der reinste Genuss und Judith fasst gleich den ersten Sonnenbrand des Jahres aus.

Christoph solide im Vorstieg
Seppi haut gscheit eini in Vinstradalen
In der Hütte in Oppdal stießen dann die eiskletternden Flachländer (Deutschland, Dänemark und Holland) zu uns. Am nächsten Tag gings weiter zum malerischen Eresfjord und ins Eikesdal, wo das Eis zwar schon sehr gelitten hat aber es ist auch noch ganz gut gegangen, Panorama und Wetter waren top!

Malerische Autofahrt - selbst ohne Eisklettern schön


Sonnige Tour in Eikesdalen
 
Vor der Abreise gings noch mal zurück ins Vinstradalen, wo Christoph und Seppi noch ihren "König" bestiegen und Judith nach 60m abgeseilt wurde...
Christoph und Seppi im KKK, ihrer "Kingline" für diese Saison
 Nach erfolgreichen 5 Klettertagen in einer Woche können die Eisgeräte getrost eingesommert werden.

Samstag, 2. März 2013

Training für Norwegen

Man bekommt nicht alle Jahre die Möglichkeit einen Trip zum Eisklettern nach Norwegen zu unternehmen. Wenn es dann soweit ist, möchte man doch das beste daraus machen. Am Dienstag gehts für Judith und mich los um für eine Woche Seppi in Trondheim zu besuchen und den einen oder anderen gefrorenen Wasserfall zu durchklettern. Und weil wir dieses Jahr noch nicht dazu gekommen sind, die Pickel zu schwingen, war etwas Training angesagt.

Zuerst inspizierten wir die kleinen, aber feinen, Eisfälle in Scharfling. Alles noch sehr anstregenend. Aber war gut zu klettern im Toprope.

Seinerzeit gab Flo diesem Eisfall den klingenden Namen "Teufelspenis"

Gestern wagten wir uns ins Gasteinertal um das Spiegelkabinett zu klettern. Eine angenehme 4-SL-Tour mit massig Eis. Durch die warmen Temperaturen und einige Sonnenstunden täglich, wird die Tour wahrscheinlich nicht mehr lange begehbar sein. Aber wir sind ja eh bald in kälteren Gegenden.

Spiegelkabinett im Gasteinertal


Im Gegensatz zu Scharfling kann man hier auch die langen Eisschrauben verwenden


Beim Abseilen erreichte uns doch noch die Sonne


Sonntag, 24. Februar 2013

Life is better with climbing


Die Einhüllung der geliebten Felsen mit dem Powder, der immer in perfekt getimten Intervallen daherkam, verschob meinen Fokus die letzten beiden Monate – Skifahren statt Klettern, Powder statt Fels.
 

Konnte ich mir die letzten Jahre nicht vorstellen, über einen längeren Zeitraum keinen Fels unter den Fingern zu spüren, so fiel es mir diesmal nicht schwer. Vielleicht war auch die Motivation durch den einjährigen, sehr intensiven Klettertrip, und die anschließende Begehung des Balkonprojektes geschmälert. Auf jeden Fall macht Skifahren genauso süchtig wie Klettern.


Zurück an den Felsen ist es, als wie eh und je, eventuell sogar noch besser! Die Felsstruktur unter den Fingern fühlt sich gut an, jeder Zug ist eine Freude für sich und die Power stimmt dank der Trainingseinheiten auch. Nach den ersten beiden Tagen am Fels weiss ich wieder wieso ich diese Sportart so liebe – der Fels, die Sonne, die Leute, die Freiheit – LIFE IS BETTER WITH CLIMBING