Dienstag, 29. März 2016

Auf der Suche nach den Ostereiern

Alle Jahre wieder versteckt der Osterhase kleine und große Geschenke für Suchwütige. Doch wo gibt es die besten Ostergeschenke? Diese Frage stellen wir uns schon lange und die Suche danach führte uns in die entlegensten Gebiete (Maltatal, Tessin, Frankenjura, um nur einige zu nennen), in denen wir die verschiedensten Ostergeschenke vorfanden. Manche waren leicht mitzunehmen (richtige Geschenke eben), andere hatten nur eine Geschenkspackung und stellten sich dann doch eher als Zuckerl zum Zähne-Ausbeißen heraus.
Heuer führte uns die Suche in die Wachau, die ihre Schokoladenseite für uns hervorkehrte. Schon der Zustieg zum ersten Bouldergebiet konnte als Zuckerl bezeichnet werden:
Die ersten Ostereier wurden von uns schnell im Gras liegend gefunden und ruck-zuck einkassiert!
Auch in anderen Teilen der Wachau wurden wir fündig und vergnügten uns stundenlang in groooßen Osternestern mit Eiern in allen Größen und Formen. Maxl konnte auch hier einige Geschenke auspacken. Manche Ostereier erwiesen sich aber als hart wie Gneis und wir entschieden uns, diese für die Eiersuche im nächsten Jahr liegen zu lassen...
  
 Wir hoffen, der Osterhase hat noch viiiiele große und kleine Eier in naher und weiter Umgebung versteckt, die von uns bis zum nächsten Osterfest gefunden und einkassiert werden!
 

Freitag, 18. März 2016

Real Rock


Erschreckend aber wahr - heuer gab es noch keinen Kletterbericht auf unserem Blog!
Dolo's sind zwar geografisch schon korrekt aber der Schnee leuchtet dort auch jetzt noch von den Felsen und ausser an eine Winterbegehung ist dort an Sport in der Vertikalen noch nicht zu denken.

Also gebührt der erste Kraxel-Eintrag wieder mir. Schon wieder etwas gewöhnungsbedürftig wenn die Linien nicht durch Farben vorgegeben sind, die Griffe und Tritte nicht ganz eindeutig und das Wetter sowieso eine neue Variable darstellt. Genial aber allemal! 

Bei den ersten Ausflügen in den Osten war erstmals gewöhnen an den Fels angesagt aber es wurden auch schon Projekte verhaftet und wie immer, viele neue gefunden.


Ein Trip ins schöne Südtirol bestätigt nun auch dass die Form stimmt. Mit Profiteroles con panna gelingt mir eine Linie, die mir Weihnachten 2014 einfach nicht gelingen wollte.

Montag, 15. Februar 2016

Dolo not Solo

Für vier Tage waren Skitourentage in den östlichen Dolomiten angesagt. Dazu fand sich eine 13-köpfige interessensteilende Gruppe mit möglicher Vereinszugehörigkeit, die nicht die Naturfreunde sind, zusammen, um am Donnerstag auf die zu beziehende Unterkunft für die nächsten Tage zu marschieren. Erster Eindruck: Wetter top, Unterkunft top - juhuu!

auf gehts!
 Sodann ging es natürlich am Nachmittag gleich noch auf die erste Erkundungstour. Hier kam dann die große Ernüchterung. Vieeel zu wenig Schnee... Neben den nicht eingeschneiten Steinen war vor allem der unsichtbare Feind äußerst tükisch! Nach den ersten paar Schwüngen kam nach großem Skileiden also das Einsehen - nix geht. Der Rückweg wurde zu Fuß angetreten. Außerdem machte sich langsam die grausige Erkenntnis breit, dass die Tourenmöglichkeiten wohl äußerst eingeschränkt sein werden. Zusätzlich war der Bierpreis mit 5 € veranschlagt (zumindest wars ein Weihenstephaner).

Am nächsten Tag wurde ein Tal gewählt, bei dem wir darauf spekulierten, dass hier der Wind noch nicht so sehr gewütet hat. Nach 1,5 h Haatsch ging es endlich dahin. Die Gruppe war mittlerweile in drei Teile aufgeteilt. Der letzte Rest ging Richtung Monte Castello weiter. Tasächlich war es dann aber vom Schnee her besser. Es gingen sich somit auch noch einige schnittige Schwünge mit wenigen Krachern aus.

sogar no unverspurt
monte castello
 
Nichtsdestrotz führten unter anderem grppendynamische Prozesse dazu, dass ein Großteil der Delegation die Lage als aussichtlos befand, sodass bereits am Tag 2 beschlossen wurde, dass der Heimweg angetreten werden soll.

Leider unbestritten wirklich absolut schlimme Schneelage im Süden (bis gestern...). Trotzdem bleibt der absolut positive Eindruck von einer super Gegend. Immerhin konnte dann auch noch in der 2. Heimat ein Glemmer Classic angerissen werden, bei dem scharf Bruchharsch geschnitten wurde - wurscht, auch das war guat! 

Montag, 8. Februar 2016

Tuangeh in Beachtsgon

Da die Posts mittlerweile immer rarer werden, wieder mal ein Beitrag von mir.
Genau so rar wie die Posts sind auch die Skitouren im heurigen Winter (oder wie man das nennen soll). Umso wichtiger is es, dass man die guten Tage ausnützt wo's geht.
Die Berchtesgadner Alpen sind sowieso nie eine Enttäuschung und waren auch diesmal eine gute Wahl. Im Wald hats zwar a bissl gekracht und die Funken san geflogen aber in der Höhe dafür "windcompressed" puifa bei Sonnenschein - so wie's sein soll. Die lustige Faschingsgaudi war dann noch die gelungene Abrundung, wenn nicht der Höhepunkt des Ausflugs.


 

Montag, 25. Januar 2016

Loser

Irgendwie ist ja jetzt doch noch Winter geworden. Es liegt schon fast so viel Schnee, dass es sich so richtig auszahlt, die Schi aus dem Keller zu holen. Der innere Zwang, die Kletterschuhe gegen die Schischuhe zu tauschen, steigt kontinuierlich an. Man träumt von hüfthohem Tiefschnee, strahlendem Sonnenschein, menschenleeren Bergen und unverspurten Hängen. Ein bisschen mehr Schnee noch, dann...
Doch was höre ich heute früh im Wetterbericht? 14 °C werden erwartet, pfiat di Winterlandschaft! Was bin ich jetzt froh, wenigstens am Wochenende mal die Schi angeschnallt zu haben - wer weiß, vielleicht das einzige Mal in diesem Winter???
 
 

Montag, 28. Dezember 2015

Weihnachten im Lungau

Abseits allen Trubels verbrachten 4 Motion-Rocker die Weihnachtsfeiertage auf einer gemütlichen Selbstversorgerhütte im Lungau. Anstelle der traditionellen Schafbergbesteigung wurde der Preber erklommen und auch abends gabe es für diejenigen, die untertags noch nicht genug Sport getrieben hatten, Action genug! (Siehe Foto unten - zum Dynamo von Balken zu Balken wurde zwar mehrmals angesetzt, schlussendlich siegte aber doch noch Vernunft über Wahnsinn...)




Am Christtag wurden dann die Klettersachen ins Auto gepackt und der Tag am Sonnendeck im Maltatal genossen. Während Christoph und Judith sich tags darauf auf die Suche nach Schnee machten, kehrten Maxl und ich ins Maltatal zurück um uns auch noch mit den dortigen Bouldern zu vergnügen.


Der letzte Tag war wieder den Bergen gewidmet und so stapften wir auf den Gumma - ein wunderbarer Abschluss von 4 wunderbaren Tagen!



Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachtliche Tradition

Wie jedes Jahr wurde auch dieses Jahr wieder auf den Schafberg gegangen. Jegliches Unglück sollte daher wieder für ein Jahr abgewendet worden sein.
Woifgong in the sky
Überschaubare Abordnung
Die Dohlen wissen scho wo's was zum Fressen gibt...

Dienstag, 22. Dezember 2015

Spann dich, langer Hansl!

Maxls Worte sind noch in meinen Ohren: "Da kannst' dir eine Erstbegehung holen. Das liegt dir sicher." Eine Erstbegehung, so etwas bekommt man ja auch nicht alle Tage, damit kann man schon locken. (Auch wenn böse Zungen behaupten würden, ein Mangel an Sicherungspartnern war die treibende Kraft hinter dieser Aussage.)

Naja, ich hab's halt mal probiert und von den 13 Zügen am ersten Tag nur 3 oder 4 geschafft. Doch je kürzer die Tage wurden, desto mehr Züge konnte ich mir vorstellen zu klettern. Heute hat alles zusammengepasst und die Tour ist im Sack.

Zur Tour kann ich nur soviel sagen: Der Name ist Programm!



Vorweihnachtliche Bergal

Berge sind gut, im Sommer wie im Winter und natürlich erst recht im Frühling und Herbst. Egal ob Novemberwetter im Frühling, eine Alpintour im Schnee im August, sommerliche Schweißausbrüche im Oktober oder perfektes Herbstwetter am vierten Adventwochenende - der Berg ruft immer.

Ein Genuss ist dies allerdings, wenn die Sonne vom Himmel lacht, man dem Nebel im Tal entkommt und die Gipfelrast im T-Shirt genießen kann. Da kann man schon mal vergessen, dass sich schon zahllose Spinnweben um die staubigen Schi ranken und die Schischuhe im Keller gar nicht mehr wissen, wie sich Schnee anfühlt.

So wurden letztes Wochenende der Sommerausstein und das Käferwandl bestiegen und diesen Sonntag die Zimnitz alias Leonsberg. Beide Touren sind sehr empfehlenswert!


Kein Nachteil ohne Vorteil - natürlich haben Schitouren in verschneiter Winterlandschaft Suchtpotenzial, aber so ein feiner Herbsttag am Berg ist auch nicht zu verachten.

Frohe Weihnachten euch allen, liebe Motion-Rocker und Blog-Leser!

Montag, 7. Dezember 2015

Im Dezember lässt sich's am besten klettern


Wenn man im Sommer immer Rennrad fährt kommt die Kletterlust erst dann, wenn man normal schon Schifährt. Lange Rede, kurzer Sinn: Nach einem super Klettertag an meiner Lieblings-Zwerchwand bin ich wieder sehr klettermotiviert! 

Stoahammer bietet viel Abwechslung und mit Christophs Worten "die beste Platte in Europa". In der Tat bekam ich in den Archillessehnen Squamish-Apron-Feeling. Oben steilt die Wand auf mit schöner Verschneidungs-Henkel-Schieberei. Alles was ich mir wünsche! 

Danke für den super Klettertag!