Dienstag, 6. Januar 2009

California, California, Here We Come....

Zurück in Canada, und zugleich eingeschlossen von den Schneemassen in Vancouver, gibt es einen kleinen Bericht über unsere große Reise durch den Westen der USA...

Was haben wir erlebt? Wir warn da zum Beispiel etwas Trad Climbing im Joshua Tree National Park. Grundsätzlich eine trockene Wüste, aber wenn wir kommen, kann auch mal Schnee liegen.



Ein Reise dorthin? In jedem Fall zu Empfehlen. Für Kletterer fast ein Muss.

Wir warn aber auch kurz unter dem Meeresspiegel. Im Death Veally, ließen die Wandertraditon am 24. Dezember hochleben - spazierten in den Red Rocks nahe Las Vegas (die Felsen lassen den Strip aber richtig alt aussehen) und bewunderten die Bergwelt der Sierra Nevada.

Die Red Rocks eignen sich übrigens super zum Krein - aber nach einem Regentag... Da fliegen dir die Griffe regelrecht um die Ohren ;-) Hm, ja, Sandstein hald.



Die Besteigung eines 3000ers in der Sierra wurde nach 6 Stunden Aufwärts-Hike abgebrochen - Irgendwie konnten wir doch die Wintersperre der Straße nicht hereingehen...

Ja, und sonst hat sich auch noch was getan. Bildersprache...




Noch was: Kennt Ihr das? Da muss man hin. Einfach nur Hammer. Zur Erinnerung: Da haben die Jungs Richtig was geleistet...


Ach übrigens. Auch wenn die Fotos nur Sonne zeigen, wir hatten durchaus auch frostige, feuchte und feuchtfrostige Nächte.
Kleiner Hinweis für Hobbycamper: "Wonns Wossa g'freat hots weniga ois nui Grad"!
Zu Erzählen gibts noch viel. Aber das ein ander Mal.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Weihnachtstradition

Genauso wie Kekse und Glühwein zu Weihnachten gehören, gehört der Schafberg zum 24. Dezember. Während zwei MotionRocker die californischen Endloshenkel mit Keile und Friends vollstopfen, einer irgendwelchen Deutschen das Pistenrunterrutschen beibringt, einer die Grippe hat und die einzige Frau von unserem Blog sich wegen der Kälte gleich nach Vietnam verabschiedet, musste wohl ich diese Tradition hochhalten.Ganz schön nebelig wars und durch den Regen hat sich der Schnee zu einem Eispanzer umgewandelt welcher das Runtergehen spannend machte. Gut dass nur einmal im Jahr der 24. Dezember ist!

Sonntag, 14. Dezember 2008

West Coast Report

Ankunft in Vancouver. Überraschend Sonnenschein. Zumindest am ersten Tag. Die Schneeberge locken.


Nach einer ausgeprägten Ausrüstungs-Aufrüstung am Freitag trieb es uns am Samstag nach Whistler. Irgendwie müssen auch wir den Winter beginnen.


Mit "Local Support" lässt sich trotz der bescheidenen Schneemenge ein genialer Hang finden. "not super fluffy - slighly wind compressed powder" beschreibt man die Schneekonsistenz am Besten ;-)



Nach den wohligen -17°C heute... zeit in den Süden zu stechen...

Montag, 8. Dezember 2008

Get the Ride

Mit zwei unglaublich geilen Tiefschneetagen durfte ich die diesjährige Wintersaison eröffnen.
Am Katschberg und Hochkönig ging so richtig die Post ab!

Mit dabei: Pitze, Anton, Ben, Tobi, Heli und unsere zwei Skihasen Tanja und Steffi. Ein witziger Haufen Punks :-)

Motion in the snow

Nachdem sich schon sehr lange nichts mehr neues tut auf unserem Blog haben Birgit und ich uns überwunden uns wieder körperlich anzustrengen um neue Bilder liefern zu können. Da das Wetter nur samstags das Klettern auf der Plomberg Südwand bei sehr frostigen Temperaturen zuließ, musste dann der Schnee herhalten.
Sonntag also Skitour auf den Anzenberg bei sehr stürmischen Bedingungen aber super Powder.
Der zusätzliche freie Tag wurde dann genützt um aufs 12er Horn zu hiken. Wiederum super Schnee und dank unchristlicher Aufstehzeit auch noch unverspurt.
Trotzdem freuen wir uns wieder auf das Klettern!!!!

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Merkenstein vs Hardmover

Mit so großen Sachen wie Lions oder Kitz kann ich zwar nicht aufhorchen lassen aber ganz faul war ich auch nicht. So gings letztes Wochenende mit Birgit und Beppo zum Thalhofergrat, Merkenstein, Peilstein und nochmals Merkenstein.Das erklärte Ziel, Totem zu klettern, wurde jedoch nicht realisiert. Zwischenstand also 1:0 für Totem :(.

Montag, 27. Oktober 2008

The Lions

Yeah, erster richtiger Berg in Canada herghaut! The Lions, eines der Wahrzeichen Vancouvers sind zwei markante Felszapfen in den North Shore Mountains. Die 1650 m Höhe können sich ganzschön anhängen, wenn man auf Meereshöhe startet. Aber die Aussicht entschädigt schon sehr, von Großstadt, Meer, Inseln, scheinbar unendlichen Wäldern, Seen und richtig hohen Bergen ist alles dabei!


Schnee und klettern kombiniert sozusagen, das ist wohl der perfekte Übergang zum Winter.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Winter ade

Die Wintersaison ist eröffnet!
Nachdem meine Schwester und ich nach ein paar Tagen am Hintertuxer Gletscher vom Schifoan natürlich noch nicht genug kriegen konnten und meine diesjährige Saison ohnehin sehr begrenzt ist, sind wir gleich nochmal für drei Tage aufs good old Kitzsteinhorn gefahren.
3000 Meter über den Dingen... und über den Wolken und dem Nebel im strahlenden Sonnenschein herrschten perfekte Bedingungen und griffige Pisten. Treu unserem Motto "Es gibt nua oa Gas" haben wirs wieder gscheid krachen lassen und Lucia hat am Ende noch eine gewaltige Brezn grissn - dank Sturzkassa kam ihr der Kick teuer zu stehen und somit hatte ich als krönenden Abschluß neben einer genialen Showeinlage noch ein genußvolles Weizen im Liegestuhl.
Nach diesem traumhaften Saisonauftakt heißt es jetzt aber wohl Winter ade - weg mit den Bretteln und rauf auf das Surfboard!

Samstag, 18. Oktober 2008

Go BIG Amerika!


Supersize, des Amerikaners Lieblingsgröße ist bei bei weitem nicht zu übersehen. Burger in der Dimension von Autoreifen, Trucks die einen überrollen anstatt zu überholen und schlussendlich Fels in Supersize! Beeindruckende Mauern aus gold-gelben Granit, endlosen Rissen, Platten und Kaminen an welche man als Kletterer sein (Herz-) Blut kleben kann. Die großen Wände sind vollgespickt mit Freacks. Der Aufenthalt der einen beträgt nur 2h 38min und andere verbringen alleine 14 Tage im steilen Fels.
Unsere Wenigkeit verbrachte zwei Wochen im Land der unbegrenzten Supergrößen. Wir strapazierten unsere Arme, Hände und vor allem finger an Wänden wie dem Cookie Cliff, Reeds Pinacle, Generator Station und EL Cap Southface. Mit Martin kommt der Spaßfaktor auch nicht zu kurz und so wurden unsere Lachmuskeln enorm strapaziert (Danke). Nach einigen Trainingstagen hielt es uns nicht mehram Boden und es drängte uns förmlich die 1000 meter Wand zu durchsteigen, so strarteten wir in die Salathe´ Wall am El Cap.

Delikates Essen, kaputte Finger und Schneefall in der Headwall versüßten unser Big-Wall-Erlebnis ungemein.

Danach waren wir heilfroh nach drei Tagen wieder ein einigermaßen gepflegtes Klo zu sehen (we didn´t use the shitbab :-)). Nach der Tour gings etwas relaxter weiter, Football, Beer, Burger und Baseclimbs prägten unseren Alltag. Geniales klettern an Knobs, Fingerrissen und ein kläglich gescheiterter Versuch in Seperate Reality, setzten dem Trip die Krone auf.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Steirischer Herbst

Die auf diesem Kontinent verbliebenen MoR'ler trafen sich diese Woche in der Steiermark bei herzerwärmenden 20 Grad.

Nicht unterbewerten sollte man die sportliche Höchstleistung, die dieses überschaubare Jausenbrettelchen erforderte...


... zudem gelingt es den Steirern sehr gut, edle Tropfen aus dieser hügeligen Landschaft zu zaubern. Kurzum eine herbstliche Augen- und Gaumenweide.


Ja, Bouldern und Genuss. Gehören meiner Ansicht nach zusammen...