Biken am Mondseeberg...
Samstag, 17. April 2010
Osteraktivitäten der Daheimgebliebenen
Auch der Gegenpol zu den Tessinurlaubern, also die Daheimgebliebenen und wiedermal heimgekehrten, war während der Osterfeiertage nicht ganz faul.
Biken am Mondseeberg...
Gipfelsturm auf den Schober...
oder bouldern im Kremstal... 

Biken am Mondseeberg...
Samstag, 10. April 2010
Österlicher Bouldergenuss im Süden
Osterzeit heißt nicht nur Kletterzeit sondern auch Reisezeit. Unser Plan war es beides zu vereinen, so sattelten wir die Karre und kutschierten über verschneite Alpenpässe ins Tessin.
Sonne, milde Temperaturen und eine leichte Brise ließen den Kastanienwald zum Spielplatz für große Kinder werden. Viele, viele Boulderprobleme, guter Granit mit entsprechendem Grip sorgten nicht nur für gute Laune und schönen Stunden sondern nach 2 Tagen anreißen in Chironico auch für dementsprechend ruinierte Haut (oder eben keine mehr) an den Fingern .



Ein Ruhetag musste also her – anstatt den Fingern sollten nun mal so richtig die Füße beansprucht werden. Dank Schneefahrbahn, Sommerreifen und zu vielen Höhenmetern wurde aus dem geplanten Gipfelsieg ein Wanderungs-hatscher, jedoch mit Traumpanorama. Auch schön, vor allem der Kaffeehausbesuch und die Jause im Anschluss daran.
Nach einem weiterem Bouldertag in Chironico, einem Meet & Greet mit „alten“ Bekannten aus Innsbruck und Norwegen gings abschließend nach Cresciano. Auch wenn wir die Highballs Highballs sein ließen, gabs am Ende doch noch Einiges zu erklimmen – so lange bis Hautmangel und brütende Hitze das Ende des Urlaubes einläuteten.

Fazit: schön wars + das Tessin wird uns wieder sehn. Kleiner Tipp am Rande der in die Rubik „nachher is ma immer gscheita“ fällt: besser nicht schon mit ruinierter Haut ins Tessin fahren (besser wird’s dort auf keinen Fall werden ;) )
Sonne, milde Temperaturen und eine leichte Brise ließen den Kastanienwald zum Spielplatz für große Kinder werden. Viele, viele Boulderprobleme, guter Granit mit entsprechendem Grip sorgten nicht nur für gute Laune und schönen Stunden sondern nach 2 Tagen anreißen in Chironico auch für dementsprechend ruinierte Haut (oder eben keine mehr) an den Fingern .
Ein Ruhetag musste also her – anstatt den Fingern sollten nun mal so richtig die Füße beansprucht werden. Dank Schneefahrbahn, Sommerreifen und zu vielen Höhenmetern wurde aus dem geplanten Gipfelsieg ein Wanderungs-hatscher, jedoch mit Traumpanorama. Auch schön, vor allem der Kaffeehausbesuch und die Jause im Anschluss daran.
Nach einem weiterem Bouldertag in Chironico, einem Meet & Greet mit „alten“ Bekannten aus Innsbruck und Norwegen gings abschließend nach Cresciano. Auch wenn wir die Highballs Highballs sein ließen, gabs am Ende doch noch Einiges zu erklimmen – so lange bis Hautmangel und brütende Hitze das Ende des Urlaubes einläuteten.
Fazit: schön wars + das Tessin wird uns wieder sehn. Kleiner Tipp am Rande der in die Rubik „nachher is ma immer gscheita“ fällt: besser nicht schon mit ruinierter Haut ins Tessin fahren (besser wird’s dort auf keinen Fall werden ;) )
Montag, 22. März 2010
Wien Meidling, Zugendbahnhof.
Ja, das ist die traurige Wahrheit: Das Wochenende ist schon wieder vorbei und ich sitze im Zug Richtung Norden. Der Schaffner schaut mich schief an, als ich ihm meine Fahrkarte gebe – verständlich, schließlich sind meine Hände nach 3 Klettertagen nicht mehr die gepflegtesten… So ein Wochenende hinterlässt eben seine Spuren.
Für mich heißt das: noch 5 Tage bis zum nächsten Wochenende... und eines ist sicher: nach den Arbeitstagen in der "Großstadt" kann ich wenigstens jeden Moment in der Natur richtig schätzen!
Und mein Grinser nach diesen Tagen in Kärnten hält bestimmt noch lange genug an, um alle grantigen Wiener wissen zu lassen: Ich hatte eine tolle Zeit! Und die nächste kommt bestimmt...
Sonntag, 14. März 2010
Winter Adee die Zweite
Ich war diese Woche im Tal Val Maira im Süden des Piemonts, umgeben von kulinarischen Höchstgenüssen und skifahrerischen Highlights. Barollo, Dolcetto und Barbera trank ich mehr als Wasser. Antipasti war mir eine viel zu große Wonne. Aber ich war ja nicht zum vergnügen dort :-), sondern durfte gemeinsam mit einem Kollegen eine Gruppe höchstmotivierter Skialpinisten in die Berge führen. Schön wars! Aber jetzt wird es auch bei mir endgültig Zeit die Kletterschuhe zu entstauben.



Samstag, 13. März 2010
Winter ade
Weil es noch mehr Schnee als Schneeglöckchen gibt, mussten wir unserer Fantasie freien Lauf lassen und so tun, als ob der Frühling schon da wäre. Ein Bouldertag in Merkenstein begann mit eingebildetem Sonnenschein und endete mit starkem Schneefall.
Die Leistungen blieben trotzdem nicht aus. So konnte Birgit "Tarzan" klettern und mir gelang mit "Totem sd" der Ausgleich zum 1:1 gegen Merkenstein und anschließend der Siegestreffer mit "Stiegergasse 8b".

Am Wochenende darauf ging der Frühling in unseren Köpfen in die zweite Runde. Ein Tag bouldern in der Peggauer Höhle brachte die "Klem Traverse", "Tutto Gas" und "Bruder des kleinen Nichts" - also eine ganz schöne Aufmöbelung meiner Boulderliste.


Um die Ausdauer nicht ganz zu vernachlässigen, kletterte ich noch "Kleiner Lauser" und "John Brown reitet wieder" im Rettenbachtal und auf der Peggauer Wand.
Und das Beste daran: Der richtige Frühling kommt erst!
Und das Beste daran: Der richtige Frühling kommt erst!
Dienstag, 2. März 2010
Semesterferien!
Zum ersten Mal seit meiner Hauptschulzeit konnte ich wieder Semesterferien genießen.
Was tun? Ganz einfach - den Flo ins Auto gepackt und ab in Richtung Schweiz. Den Originalplan einer Matterhorn Nordwand Besteigung mussten wir aufgrund von Lawinengefahr fallen lassen.
Kurzerhand ging es zum Eisklettern nach Unterschächen, wo uns einige tolle Linien gelangen, aber der Föhn trug seines zur Schmelze bei und wir waren wiederum gezwungen die Zelte abzubrechen.
Noch eine kurze Nobelhotel Nächtigung in Rankweil plus feinstem Sportklettergenuss in Lorüns und schon sahen wir uns zwei Tage später am Fuße der direkten Nordwand der Bischofsmütze wieder. Hier bekamen wir unser Abenteuer, was danach auch ausgiebig gefeiert wurde! Viel Spaß mit unserem Kurzfilm - ich musste ihn leider stark komprimieren.
Montag, 22. Februar 2010
Hochgefühl am Dachstein
Gut, was machen wir am Sonntag? War die entspannte Einstiegsfrage beim obligatorischen Samstagnachmittag Kaffee. Klettern? Alles nass. Wetter? Soll besser werden. Schnee? Oje, viel wird da nicht gehen.
Wir könnten doch... genau. Einen lange gedachten Wunsch erfüllen.

Keine 20 Stunden später waren wir schon eine Weile am Weg. Den Krippenstein mit seiner funkelnden Bergstation hinter uns gelassen, lange vergessen das 5 Uhr Aufstehen. Die Bedingungen könnten nicht perfekter sein.

Die imposante Überquerung des gesamten Dachstein Plateaus endet mit einem Anstieg in Richtung Randkluftsteig. Sensationeller Anblick. Anfangs sehr gemächlich...

... gegen Ende etwas zerrender. Vor allem ohne klebendes Fell darf die frische Windbrise durchaus als willkommene Erfrischung verstanden werden.

Die perfekte Fernsicht am Gipfel war an diesem Tag dank teilweise voll eingescheiter Seile schwer zu erreichen. Ohne Pickel und Steigeisen wohl eher ein selbstmörderisches Unterfangen, aber umso schöner, denn so wenig Leute wie an diesem Tag sieht man wohl selten ganz oben.

Was bleibt? Ein Blick zurück, ein eindrucksvolles Erlebnis. Und das Warten auf die 2000HM Abfahrt nach Hallstatt. Da lassen sich die müden Haxn am Abend leicht ertragen. Einfach nur Herrlich.
Wir könnten doch... genau. Einen lange gedachten Wunsch erfüllen.
Keine 20 Stunden später waren wir schon eine Weile am Weg. Den Krippenstein mit seiner funkelnden Bergstation hinter uns gelassen, lange vergessen das 5 Uhr Aufstehen. Die Bedingungen könnten nicht perfekter sein.
Die imposante Überquerung des gesamten Dachstein Plateaus endet mit einem Anstieg in Richtung Randkluftsteig. Sensationeller Anblick. Anfangs sehr gemächlich...
... gegen Ende etwas zerrender. Vor allem ohne klebendes Fell darf die frische Windbrise durchaus als willkommene Erfrischung verstanden werden.
Die perfekte Fernsicht am Gipfel war an diesem Tag dank teilweise voll eingescheiter Seile schwer zu erreichen. Ohne Pickel und Steigeisen wohl eher ein selbstmörderisches Unterfangen, aber umso schöner, denn so wenig Leute wie an diesem Tag sieht man wohl selten ganz oben.
Was bleibt? Ein Blick zurück, ein eindrucksvolles Erlebnis. Und das Warten auf die 2000HM Abfahrt nach Hallstatt. Da lassen sich die müden Haxn am Abend leicht ertragen. Einfach nur Herrlich.
Samstag, 13. Februar 2010
Winter is im Salzkammergut
Nun ist es doch schon eine Weile her, dass diese Bilder auf der Ewigen Wand bei halbwegs vertretbaren Temperaturen enstanden sind.
Es war genau an Weihnachten, als wir einen super Tag in den Hausmauertouren dort verbrachten. Erst wollten wir es nicht glauben, doch nach etwas längerer Betrachtung des Felses fanden sich sogar noch einige Griffe.
Schaut man von diesem Sektor aus weiter in den Süden, erblickt man einen weiteren Juwel der Heimat, den Krippenstein.
Dieser wurde heute für eine Powdersession herangezogen. Wetter und Schneebeschaffenheit kann man aus den Bildern ablesen. Den Zustand der Füße nach diesem Tag muss man wohl eher nicht kommentieren...
Schaut man von diesem Sektor aus weiter in den Süden, erblickt man einen weiteren Juwel der Heimat, den Krippenstein.
Sonntag, 10. Januar 2010
Eisklettern
Manche haben schon gehört, andere waren schon dort, wenige sind außer Lande... Und ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt: Wir haben in St. Lorenz beim Bauer Seppinger einen gigantischen Eiskletterturm! Wer also noch nicht dieses Vergnügen hatte - ich bin in nächster Zeit sehr oft dort und so kann man sich auch über die bevorstehenden eisigen Temperaturen freuen, wenn hoffentlich des "Engels Flügeln" bis zum Boden wachsen.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Jahresbeginn in Varazze
Die Nullerjahre hinter uns gelassen, ging es als Einstimmung aufs neue Jahrzehnt in den sonnigen Süden. Dazu veranlassten uns die Gier nach Felsen, sonnige Wintertage und eine Auffrischung des Camping-Feelings.
Die Realität sah etwas anders aus: Herumirren und Gebiete suchen, stinkende Füße, Wind, der das Crashpad davon blies, Wiener Freunde, die lieber surfen als klettern gingen und "unsonnige" Wintertage, die sogar etwas Schnee brachten.
Doch die Motivation war groß genug und so wurden es 5 superschöne Tage mit tollen Bouldern, italienischen Kaffeehäusern, lustigen Abenden im Bus und vielen Erlebnissen.

Abwechslung am Strand - Zehnkampf...
Die Zubereitung des 5 Sterne-Menüs wärmte uns nicht nur innerlich...
Und bis zum letzten Tag fanden sich Linien die einfach geklettert werden mussten!
Dass es richtige Outdoortage waren, bewiesen uns die misstraurischen Carabinieri, die sich kurzerhand entschieden auf der Kreuzung zu wenden um uns mit Blaulicht zu verfolgen.
Die Realität sah etwas anders aus: Herumirren und Gebiete suchen, stinkende Füße, Wind, der das Crashpad davon blies, Wiener Freunde, die lieber surfen als klettern gingen und "unsonnige" Wintertage, die sogar etwas Schnee brachten.
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