Sonntag, 17. Februar 2013

Norwegenreport Teil 2

Irgendwie dürfte ich es geschafft haben, dass ich den Sonnenschein am Zoll vorbeigebracht habe - es ist außergwöhnlich viel schön in Trondheim. Was leider auf kosten der Schneemenge geht, also hüfttiefen Champaignpowder wie bei euch, gibts hier grad  nicht aber wenn man ein bisschen sucht, gehts scho ganz gut.




Eisklettern geht auch ganz gut und ich hab schon ein paar meter machen können.

Eine fast perfekte Tour am Kongvoldsfossen wurde nur durch herbe Materialverluste getrübt...


Sonntag, 10. Februar 2013

Schlog-Surfn

Nach einem länger gefühlten als tatsächlichen Anstieg haben wir heute Schnee in Hülle und Fülle gefunden. Da heißts nur noch Luft anhalten, Mund schließen und dahin geht's. That's Champagner!

Location: Totes Gebirge, Gegend um die Rettenbachalm



des bin i (kein Sturz oder ähnl.)
 


Samstag, 2. Februar 2013

News aus Norwegen

Das erste Monat ist bereist wie im Fluge vorbeigerauscht und mittlerweile hab ich mich schon ganz gut eingelebt hier.
Neben der Uni hab ich noch etwas die Umgebung von Trondheim erkundet und Schnee hats jetzt endlich auch ein wenig, wenn auch nicht übertreiben viel.

Die Fahrt von Oslo nach Trondheim hat sich erwartungsgemäß  ziemlich gezogen.

Wandern in der Bymark (gleich bei Trondheim) Anm: das Foto wurde um 13:00 aufgenommen

Ebenfalls Bymark, extrem starker Raureif.
Das Wandern und Stadtleben wird dann auf dauer auch fad bzw. teuer und es wurde Zeit, die Ski erstmals auf norwegischem Boden einzusetzen und den neu gefallenen Schnee zu genießen, am besten bei einer Skitour auf den Vassfjellet, zwar eher unspannend aber direkt bei Trondheim.


Montag, 21. Januar 2013

Schiiiiiifoan...

Der Blick aus dem Bürofenster lässt die Gedanken weg von der Arbeit schweifen... leichter Schneefall, schneebedeckte Straßen und Äste, die sich unter der weißen Last biegen. Das kann nur eines bedeuten: Die Schisaison ist in vollem Gange!

Zwei der klassischen Salzburger After-Work-Tourenberge haben wir schon erkundet.
Der Schlenken zeigte uns zwar, dass wir schifahrtechnisch noch viiiiel zu lernen haben (puh, so ein Baaaatz-Schnee, ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal behaupten würde, der Aufstieg war schöner als die Abfahrt...), blieb uns aber dennoch in guter Erinnerung. Auch die Nachtschitour auf den Dürrnstein war ein Erlebnis - eine ganze Ameisenstraße bildeten die bestirnlampten Tourengeher. 

Am Kampl lernten wir Querungen zu schätzen (oder zu verfluchen...). Wer der Meinung ist, dass Gegenanstiege und Auffell-Aktionen bei der Abfahrt eine Schitour qualitativ aufwerten, dem sei diese Tour wärmstens empfohlen. 

Das Highlight der bisherigen Touren stellt allerdings die gestrige Besteigung der Taghaube dar. Das traumhafte Panorama des Hochkönigs und der Hohen Tauern lassen einen die Anstrengungen des Aufstiegs (fast) vergessen und trotz zahlreicher Tourengeher fand sich für jeden ein Stückchen unverspurter Tiefschnee.  


 


Sehr treffend hat "da Wolfi" das Gefühl beschrieben, das mich heute in die Arbeit begleitete: 

Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn scheint,
dann hob i olles Glück in mir vereint.
I steh' am Gipfel, schau obi ins Toi,
a jeder is glicklich, a jeder fühlt si woi...


Dienstag, 8. Januar 2013

Jahreswechsel mitten im Frühling

Eigentlich war ja geplant, die Feiertage zum Schitouren gehen zu nützen, doch wie so oft kam alles anders als gedacht.
Die Schi wurden wieder in die Ecke gestellt und stattdessen der Kletterrucksack geschultert. Gemeinsam mit einem Haufen motivierter Wegfahrer wurden die Autos gestartet und es ging ab nach Kroatien. 


Kompanj ist zwar das Nachbarkaff der kleinsten Stadt der Welt (Hum, 24 Einwohner), kann aber mit einer beeindruckend langen Felswand aufwarten. Der strahlende Sonnenschein und die frühlingshaften Temperaturen ließen uns schnell vergessen, dass eigentlich Winter ist und so wurde fleißig geklettert (Sinter ohne Ende!) und in der Sonne gedöst. 





 
Wie man sieht, sind wir heuer äußerst entspannt und zufrieden ins Neue Jahr gerutscht und man kann nur hoffen, dass es in dieser Liga weiter geht!

Sonntag, 30. Dezember 2012

Kogi mal zwei


Früh übt sich, wer am Sonntag auf den Sonntagskogi gehen will. Also übten wir uns am Samstag auf dem Strimskogi. Eine gemütliche und schöne Tour in Zauchensee mit langer Abfahrt durch lichten Wald. Das Verhältnis Aufstiegs-HM zu Abfahrts-HM kann man sich nicht besser wünschen! Leberkäse gab es keinen. 




Wir durften die ersten Spuren in den Gipfelhang ziehen! "Schmiert ja wie Butter", meinte ein deutscher Urlauber, der lieber der Aufstiegsspur entlang abfuhr.






Am Sonntag dann wieder Treffpunkt beim neu erbauten Mondseer Park&Ride pünktlich um 2 min vor halb. Die Sonntagstour gestaltete sich etwas weniger gemütlich und im Führer konnte man auch von den "unangenehmen Steilstufen" lesen. Doch unsere Jungs haben bravorös hinaufgespurt! 


Der Sonntagskogel schein noch weit entfernt

Wo gehts jitz hi?

...nicht immer bravorös gespurt, aber machbar

"einige unangenehme Steilstufen" - wir entschlossen, dass das Wort "sehr" im Führer fehlt

unser höchster Punkt, zur Scharte gehts dann mal in März mit mehr Schnee

die Spurenwahl bei der Abfahrt ebenso spannend wie beim Aufstieg
Seppi wählte eine noch spannendere Variante



Tja, das Wetter hat heute nicht so mitgespielt und so entschlossen wir uns zum Rückzug - wegen Wolken, Haxen und schneearmen Gipfelhang. Wäre wohl nochmal eine unangenehme Steilstufe geworden. Heute nur für Norbi Leberkäse.

Freitag, 28. Dezember 2012

Auf der Suche nach dem feinen Powder...

... mussten wir diesmal schon etwas mehr Aufwand investieren. Von wegen weiße Weihnachten, der frühlingshafte Regen hat uns die Grundlage für diverse Ferienpläne genommen.
Aber was hilfts, einfach raus ist die Devise. Irgendwas muss gehen.
Und es ging was. Trotz Spurens ein gemütlicher Aufstieg, es wollte scheinbar an diesem Tag keiner vor uns auf den Berg. Warum blos?
Nach ersten Antastschwüngen unterm Kreuz folgte die herrliche Abfahrt über den Westhang. Die Judith hat uns wieder mal gezeigt wies Skifahren wirklich geht.
Nun ist wieder alles gut. Traumwetter, super Tour, super Schnee. 
Und das Ende der Geschichte: Die Fahrt hat sich gelohnt, nicht nur wegen der sensationell guten und zugleich billigen Leberkässemmel danach. Sagenhafte 1,03 EUR pro Stück Komplettpreis inkl. Senf, wo gibts das noch beim Metzger?

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Tatras

Die hohe Tatra ist in unseren Breiten nicht gerade ein extrem populäres Reiseziel, das niedrigste Hochgebirge der Welt, wie es auch genannt wird, ist jedoch schon seit langer Zeit ein Hot Spot fürs Winter- und Mixedklettern. Es war mir eine große Ehre, mit Flo, Jakob und einer Hand voll extrem fitter slowakischer Alpinisten, der Tatra einen Besuch abzustatten.
Obwohl wir erst spät bei der Selbstversorgerhütte angekommen sind, wurden wir am nächsten Tag gleich gscheit ins Tatras winter climbing eingeführt.
Der Zustieg war schon eine Wanderung für sich, danach war die Kletterei fast schon Erholung. Am Gipfel wartete dann ein atemberaubendes Panorama, aber auch noch ein zermürbender, unguter und langer Abstieg. Nach diesem waren wir dann doch ziemlich froh als wir wieder alle heil bei der Hütte angekommen sind, wo der Holzofen, aber auch der eine oder andere Schnaps wartete...
Wer das Abenteuer sucht, ist also in der Hohen Tatra noch ganz gut aufgehoben, meine Weltanschauung über Grasvasen (=Freunde) und Latschen (=keine Freunde, außer wenn sie als Stand dienen)  hat sich jedenfallls gravierend verändert. Nicht zuletzt war es aber auch eine extreme Gaudi.








Samstag, 15. Dezember 2012

Vortrag in der Weihnachtszeit

Wie in den letzten Jahren schon fast zur Tradition geworden gibts auch heuer wieder einen Vortrag im AV Heim. Wir würden uns über zahlreiches Erscheinen freuen!
 



Dienstag, 11. Dezember 2012

Is this new gear???

Die Frage nach neuem Material ist in Kletterkreisen oft eine indirekte Andeutung darauf, dass der Gefragte wahrscheinlich ein Greenhorn, Rookie oder einfach Neuling ist. Daher beantwortet man diese Frage meist entweder mit einem verschämten „yes“ (und versinkt noch ein Stücken weiter im Boden) oder mit einem lautstarken, entrüsteten „no“, um diese unverschämte Unterstellung ein für allemal von sich zu weisen.

Ganz anders scheint es da beim Wintersport zuzugehen – die einteiligen rosa- oder lilafarbigen Schianzüge aus den 60er-Jahren findet man nur noch selten auf den Pisten, der Großteil der Leute könnte einem Modekatalog direkt entsprungen sein.

Daher konnten Maxl und ich die Frage nach dem „new gear“ diesmal sogar voller Stolz mit „YES!“ beantworten…

Das Christkind war bei uns heuer ein bisschen früher dran (so ein Glück – mitten in der Schisaison zahlen sich tolle Winter-Weihnachts-Geschenke ja meist auch nicht mehr richtig aus…) und so standen wir am Wochenende mit einer nigelnagelneuen Tourenausrüstung da.

 
Nachdem die Erstprüfung in der Wohnung überstanden war, ging es am Sonntag gemeinsam mit Seppi zur Zweitprüfung und richtigen Einweihung nach Zauchensee.

Die Sonne ließ sich nicht lumpen und schien sich gar nicht an unseren Superschi satt sehen zu können, der Schnee glänzte mit unserem Material um die Wette und auch das Panorama trug dank guter Fernsicht seinen Teil bei. Neben feinen Pisten fand sich auch der eine oder andere Hang um uns von Seppi zeigen zu lassen, wie man im Tiefschnee Gas gibt.
 


Wenn die Saison hält, was sie nach diesem Start verspricht, dann bleibt mir nur noch eines zu sagen: Wir wollen MEHR SCHNEE!!! (Damit unsere Tourenschi auch mal ihre eigentliche Bestimmung kennen lernen…)