Wir waren am Königsberger Horn. Heuer zum 1. Mal - recht spät für den super Hang. Schnee war noch gut zu fahren, unten schon stellenweise aper.
Dienstag, 26. März 2013
Montag, 25. März 2013
Norwegenreport Teil 3
Der Frühling will einfach nicht kommen, also was will man anderes machen als Wintersport. Die Eisqualität und -motivation sinkt langsam also was liegt näher als Skitourengehen. Powder ist zwar nach wie vor rar aber das Traumwetter entschädigt abermals.
Ein großes Hakerl konnte ich auf meine Norwegenmustseeliste setzen: es gab endlich mal Nordlichter!
Ein großes Hakerl konnte ich auf meine Norwegenmustseeliste setzen: es gab endlich mal Nordlichter!
Freitag, 22. März 2013
Dolomiti mal im Winter
Einen Gutschein im 4-Sterne Hotel in den Dolomiten? Ja, klar wollen wir den. Danke an Christophs Tante und Onkel!
Die erste Schitour ging auf der Durchfahrt auf die Mittagsscharte in der Geislergruppe. Schnee war gut, Sicht schlecht, die Zinken imposant!
| Hinauf zur Mittagsscharte |
Als wir in Welschnofen ankamen, hat es mal lustige 17 Stunden geschneit. Die geplanten Firntouren wurden von der Liste gestrichen. Mit 60 cm Neuschnee und 4er wußten wir nicht ganz was tun. Also Liftkarte kaufen. Mit dem vielen tollen Powder und Variantenmöglichkeiten konnten wir dann doch nicht defensiv bleiben, also hinein ins Vergnügen und gib ihm!!
Bei Christophs fünften Sturz haben wir dann zu zählen aufgehört, denn sonst wäre der Rausch zu groß geworden.
| da passt noch alles |
| Rückwärtsabfahrt? |
| schneebedeckt |
| ...aber er hat immer noch Spaß |
Sturzkasse wurde mit Speckknödelsuppe und Grappa in der Almhütte ausgelöst.
| Prost! |
Um die Haxen am nächsten Tag zu schonen entschieden wir uns für einen kleine Tour auf den Corno Bianco, das Weißhorn.
| perfekte Grundhaltung |
Am Heimweg wollten wir uns noch eine altbekannte Klettergegend ansehen und gingen zum Sas Pordoi.
| Sas Pordoi rechts wurde bereits durchstiegen |
Dienstag, 12. März 2013
Isklatring i Norge
Nach erfolgreichem Schnelltraining konnten wir uns nun in das Land der Trolle und des Eises wagen.
Anfangs war der Eisbericht noch etwas bedenklich, da es in Trondheim regnete. Aber wir fanden noch genug kalte Täler und kletterten in Drivdal, Vinstradal und Eikesdal.
Wir starteten gleich voll durch mit dem Kongsvollfossen, diesmal mit unterem Teil und dadurch um einiges länger. Leider hat er auch diesmal wieder ein Opfer gefordert...
| Christoph im unteren Teil vom Kongsvollfossen |
| Unsere Fotografin ist auch geklettert |
Nach einem sonnigem Sightseeingruhetag in Trondheim gings wieder zum Eis. Bei Sonnenschein und perfektem Eis war das klettern der reinste Genuss und Judith fasst gleich den ersten Sonnenbrand des Jahres aus.
| Christoph solide im Vorstieg |
| Seppi haut gscheit eini in Vinstradalen |
In der Hütte in Oppdal stießen dann die eiskletternden Flachländer (Deutschland, Dänemark und Holland) zu uns. Am nächsten Tag gings weiter zum malerischen Eresfjord und ins Eikesdal, wo das Eis zwar schon sehr gelitten hat aber es ist auch noch ganz gut gegangen, Panorama und Wetter waren top!
| Malerische Autofahrt - selbst ohne Eisklettern schön |
| Sonnige Tour in Eikesdalen |
Vor der Abreise gings noch mal zurück
ins Vinstradalen, wo Christoph und Seppi noch ihren "König" bestiegen
und Judith nach 60m abgeseilt wurde...
| Christoph und Seppi im KKK, ihrer "Kingline" für diese Saison |
Samstag, 2. März 2013
Training für Norwegen
Man bekommt nicht alle Jahre die Möglichkeit einen Trip zum Eisklettern nach Norwegen zu unternehmen. Wenn es dann soweit ist, möchte man doch das beste daraus machen. Am Dienstag gehts für Judith und mich los um für eine Woche Seppi in Trondheim zu besuchen und den einen oder anderen gefrorenen Wasserfall zu durchklettern. Und weil wir dieses Jahr noch nicht dazu gekommen sind, die Pickel zu schwingen, war etwas Training angesagt.
Zuerst inspizierten wir die kleinen, aber feinen, Eisfälle in Scharfling. Alles noch sehr anstregenend. Aber war gut zu klettern im Toprope.
| Seinerzeit gab Flo diesem Eisfall den klingenden Namen "Teufelspenis" |
Gestern wagten wir uns ins Gasteinertal um das Spiegelkabinett zu klettern. Eine angenehme 4-SL-Tour mit massig Eis. Durch die warmen Temperaturen und einige Sonnenstunden täglich, wird die Tour wahrscheinlich nicht mehr lange begehbar sein. Aber wir sind ja eh bald in kälteren Gegenden.
| Spiegelkabinett im Gasteinertal |
| Im Gegensatz zu Scharfling kann man hier auch die langen Eisschrauben verwenden |
| Beim Abseilen erreichte uns doch noch die Sonne |
Sonntag, 24. Februar 2013
Life is better with climbing
Die
Einhüllung der geliebten Felsen mit dem Powder, der immer in perfekt getimten
Intervallen daherkam, verschob meinen Fokus die letzten beiden Monate –
Skifahren statt Klettern, Powder statt Fels.
Konnte ich
mir die letzten Jahre nicht vorstellen, über einen längeren Zeitraum keinen
Fels unter den Fingern zu spüren, so fiel es mir diesmal nicht schwer.
Vielleicht war auch die Motivation durch den einjährigen, sehr intensiven
Klettertrip, und die anschließende Begehung des Balkonprojektes geschmälert. Auf jeden Fall macht Skifahren genauso süchtig wie Klettern.
Zurück an
den Felsen ist es, als wie eh und je, eventuell sogar noch besser! Die
Felsstruktur unter den Fingern fühlt sich gut an, jeder Zug ist eine Freude für
sich und die Power stimmt dank der Trainingseinheiten auch. Nach den ersten
beiden Tagen am Fels weiss ich wieder wieso ich diese Sportart so liebe – der
Fels, die Sonne, die Leute, die Freiheit – LIFE IS BETTER WITH CLIMBING
Sonntag, 17. Februar 2013
Norwegenreport Teil 2
Eisklettern geht auch ganz gut und ich hab schon ein paar meter machen können.
Eine fast perfekte Tour am Kongvoldsfossen wurde nur durch herbe Materialverluste getrübt...
Sonntag, 10. Februar 2013
Schlog-Surfn
Nach einem länger gefühlten als tatsächlichen Anstieg haben wir heute Schnee in Hülle und Fülle gefunden. Da heißts nur noch Luft anhalten, Mund schließen und dahin geht's. That's Champagner!
Location: Totes Gebirge, Gegend um die Rettenbachalm
Location: Totes Gebirge, Gegend um die Rettenbachalm
des bin i (kein Sturz oder ähnl.)
Samstag, 2. Februar 2013
News aus Norwegen
Das erste Monat ist bereist wie im Fluge vorbeigerauscht und mittlerweile hab ich mich schon ganz gut eingelebt hier.
Neben der Uni hab ich noch etwas die Umgebung von Trondheim erkundet und Schnee hats jetzt endlich auch ein wenig, wenn auch nicht übertreiben viel.
Das Wandern und Stadtleben wird dann auf dauer auch fad bzw. teuer und es wurde Zeit, die Ski erstmals auf norwegischem Boden einzusetzen und den neu gefallenen Schnee zu genießen, am besten bei einer Skitour auf den Vassfjellet, zwar eher unspannend aber direkt bei Trondheim.
Neben der Uni hab ich noch etwas die Umgebung von Trondheim erkundet und Schnee hats jetzt endlich auch ein wenig, wenn auch nicht übertreiben viel.
| Die Fahrt von Oslo nach Trondheim hat sich erwartungsgemäß ziemlich gezogen. |
![]() |
| Wandern in der Bymark (gleich bei Trondheim) Anm: das Foto wurde um 13:00 aufgenommen |
| Ebenfalls Bymark, extrem starker Raureif. |
Montag, 21. Januar 2013
Schiiiiiifoan...
Der Blick aus dem Bürofenster lässt die Gedanken weg von der Arbeit schweifen... leichter Schneefall, schneebedeckte Straßen und Äste, die sich unter der weißen Last biegen. Das kann nur eines bedeuten: Die Schisaison ist in vollem Gange!
Zwei der klassischen Salzburger After-Work-Tourenberge haben wir schon erkundet.
Der Schlenken zeigte uns zwar, dass wir schifahrtechnisch noch viiiiel zu lernen haben (puh, so ein Baaaatz-Schnee, ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal behaupten würde, der Aufstieg war schöner als die Abfahrt...), blieb uns aber dennoch in guter Erinnerung. Auch die Nachtschitour auf den Dürrnstein war ein Erlebnis - eine ganze Ameisenstraße bildeten die bestirnlampten Tourengeher.
Am Kampl lernten wir Querungen zu schätzen (oder zu verfluchen...). Wer der Meinung ist, dass Gegenanstiege und Auffell-Aktionen bei der Abfahrt eine Schitour qualitativ aufwerten, dem sei diese Tour wärmstens empfohlen.
Das Highlight der bisherigen Touren stellt allerdings die gestrige Besteigung der Taghaube dar. Das traumhafte Panorama des Hochkönigs und der Hohen Tauern lassen einen die Anstrengungen des Aufstiegs (fast) vergessen und trotz zahlreicher Tourengeher fand sich für jeden ein Stückchen unverspurter Tiefschnee.
Sehr treffend hat "da Wolfi" das Gefühl beschrieben, das mich heute in die Arbeit begleitete:
Zwei der klassischen Salzburger After-Work-Tourenberge haben wir schon erkundet.
Der Schlenken zeigte uns zwar, dass wir schifahrtechnisch noch viiiiel zu lernen haben (puh, so ein Baaaatz-Schnee, ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal behaupten würde, der Aufstieg war schöner als die Abfahrt...), blieb uns aber dennoch in guter Erinnerung. Auch die Nachtschitour auf den Dürrnstein war ein Erlebnis - eine ganze Ameisenstraße bildeten die bestirnlampten Tourengeher.
Am Kampl lernten wir Querungen zu schätzen (oder zu verfluchen...). Wer der Meinung ist, dass Gegenanstiege und Auffell-Aktionen bei der Abfahrt eine Schitour qualitativ aufwerten, dem sei diese Tour wärmstens empfohlen.
Das Highlight der bisherigen Touren stellt allerdings die gestrige Besteigung der Taghaube dar. Das traumhafte Panorama des Hochkönigs und der Hohen Tauern lassen einen die Anstrengungen des Aufstiegs (fast) vergessen und trotz zahlreicher Tourengeher fand sich für jeden ein Stückchen unverspurter Tiefschnee.
Sehr treffend hat "da Wolfi" das Gefühl beschrieben, das mich heute in die Arbeit begleitete:
Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn scheint,
dann hob i olles Glück in mir vereint.
I steh' am Gipfel, schau obi ins Toi,
a jeder is glicklich, a jeder fühlt si woi...
dann hob i olles Glück in mir vereint.
I steh' am Gipfel, schau obi ins Toi,
a jeder is glicklich, a jeder fühlt si woi...
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